2005er Erlebnistag Deutsche Weinstraße
Verfaßt von Florian Graus am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Weinfeste 2005
Sonntag, 28. August 2005
So ein großes Team waren wir noch nie gewesen und schon alleine daher versprach dieser Tag mal wieder so richtig witzig zu werden.
Gegen 11:15 Uhr starteten wir bei Jochen zu Hause und setzten uns in Richtung Bad Dürkheim in Bewegung. Da wir uns vorgenommen hatten bis nach Neustadt an der Weinstraße zu kommen ließen wir den üblichen Start im Weingut Kirchner ausfallen. Schon in Ungstein mußten wir die ersten drei Verluste beklagen. Klaus war aufgrund seiner Erkältung etwas ins Hintertreffen geraten und verlangsamte mit Dominik und Nici etwas das Tempo. Die restlichen sechs Radsportler hatten solch einen enormen Durst daß sie weiterfuhren um den ersten Verpflegungspunkt zu erreichen: Den Stadtplatz in Bad Dürkheim.
Dort angelangt und nach dem sicheren Verstauen der Sportgeräte bestand das erste Ziel darin flüssige Nahrung zu sich zu nehmen. Sekundär stand die Versorgung mit festen Nahrungsmitteln auf dem Plan. Während dessen trafen auch die restliche drei von uns ein. Bei Riesling- und Apfelsaftschorle fiel Nici mit ihrem Kamillentee vollkommen aus der Reihe. Ich hätte nie gedacht, daß man so etwas bei dieser Veranstaltung auf dem Stadtplatz in Bad Dürkheim bekommen kann.
Die Fahrt führte uns dann weiter bis kurz vor den Wachenheimer Kreisel. Rechts neben der Weinstraße war der Stand des Turnvereins aufgebaut. Da dies in den letzten Jahren schon unser Ziel war machten wir selbstverständlich auch in diesem hier wieder Rast. Die zwei kreisenden Schorle wurden streng geteilt: Einer für die Kranken und einer für die Gesunden.
Die Fahrt durch Wachenheim und Forst gestaltete sich wie schon in den letzten Jahren als schwierig. Schuld daran war das erhöhte Verkehrsaufkommen in den schmalen Gassen. Dennoch schafften wir es ohne Verluste zum Reichsrat von Buhl nach Deidesheim. Auch hier legten wir wieder einen traditionsgemäßen Stop ein. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Ensemble “Hausfreund”. Logischer Weise war auch hier der Rieslingschorle die erste Wahl was die Getränke betraf. Vor der Abfahrt dezimierte sich unsere Gruppe etwas. Sina mußte uns aufgrund der Tatsache daß sie heute arbeiten mußte leider schon eher verlassen.
Von hier aus ging es an unseren Wendepunkt vom Vorjahr: “Die Gimmeldinger Stroß”. Auf der schönsten Verkehrsinsel der Weinstraße ließen wir uns mal wieder die Sonne auf den Bauch scheinen. Hier trafen wir dann auch unsere guten Freunde Carolin und Markus. Da einige von uns noch keine feste Nahrung zu sich genommen hatten fuhren wir weiter Richtung Mußbach um dort am Stand der katholischen Kirchengemeinde einen leckeren Grillbraten zu uns zu nehmen.
Hier dezimierte sich unsere Gruppe abermals. Dominik, Thiemo und Pia beschlossen den Heimweg anzutreten, Klaus und Nici zogen es vor an “de Gimmeldinger Stroß” zu warten währen Stefan, Jochen und ich nach Neustadt weiterfuhren. Dort legten wir den für uns an diesem Tag südlichsten Halt ein. Beim Wein- und Sektgut Carstens wendeten wir nach einem weiteren Schorle die Räder und richteten sie wieder gen Norden aus. Schließlich war bereits kurz vor 16:00 Uhr und gegen 18:00 Uhr wurde die Weinstraße wieder für die Autos geöffnet.
Der Heimweg ist recht zügig beschrieben. Wir ließen die anderen zwei auf “de Gimmeldinger Stroß” auf und fuhren gemeinsam ohne Stop weiter bis nach Wachenheim. In der Sektkellerei Schoß Wachenheim kamen wir in den Genuß der letzten Titel des Konzerts der “Memories”. Diese stellten gegen Ende ihren persönlichen WM2006-Hit “Hand in Hand” dem Publikum vor. Dieser sei, laut Aussage des Sängers, mittlerweile in der engeren Wahl für die Endausscheitung.
Im Bad Dürkheim auf dem Stadtplatz legten wir den vorletzten Haltepunkt ein. Während so langsam aber sicher sich das Fest auch dort dem Ende neigte genossen wir die letzten Schorle für diese Reise. Es war mittlerweile kurz nach 18:00 Uhr und wir waren alle mittlerweile recht hungrig geworden. So machten wir uns auf den Heimweg nach Freinsheim um im Weingut Kirchner noch etwas Leckeres zu essen. Schließlich ist zu diesem Zeitpunkt immer bei uns im Ort Kerwe und die Höfe haben geöffnet.
Bei Sauerbraten und Rumpsteak ließen wir den Tag endgültig ausklingen und so mancher war froh als er dann so gegen 20:30 Uhr zu Hause auf der Couch lag.