Ardèche (F) – Willkommen in Frankreich
Verfaßt von Florian Graus am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Urlaube / Ausflüge
Samstag, 09. Juni 2001
Früh morgens ging es los, Jochen lies´ erst mich, dann Thiemo und letztlich Stefan auf. Bei Grünstadt bogen wir mit unserem vollbeladenen grünmetallicfarbenen Citroën Xantia Kombi in Richtung Süden, na ja erst Westen — durchs Saarland… dann aber nach Süden bis fast nach Marseile (wer hätte das gedacht, gell). Aus den ungefähr geschätzten 800 km wurden dann plötzlich im Verlauf der Fahrt 1000 km. “Isses noch weit?” – “Nä, isch muß bloß noch e mol die Kard´ rumdrehe unn dann simmer do…!”
Geplagt wurden wir von der Hitze, von den wir-blinken-immer-links-auch-wenn-wir-nach-rechts-fahren Franzosen auf der Autobahn und von den tollen Französischen Radiosendern…(laber, laber,…..)
Abgeschreckt wurden wir von Dingen wie dem halbbrennenden Bus “Guy Fernandez” (nur für Insider bestimmt) oder, den mir schon bekannten, französischen Toiletten. Welche bei uns eher als Dusche ohne Brause durchgehen würden…
Auf den letzten paar Kilometern zum Ziel schlängelten wir uns circa 80 Meter oberhalb der Ardèche entlang und waren sofort fasziniert von der Bergwelt bzw. von dem Tal der Ardèche. Nachdem wir unseren Campingplatz “L´Ardechios” gefunden hatten bezogen wir sofort unser Quartier. Circa 45 Minuten später standen auf der Parzelle Nr. 6 zwei Zelte und ein Kombi, bis wir dann alles eingeräumt hatten, vor allen Dingen das wichtige Weinregal, zogen noch einmal zwei Stunden ins französische Land.
Nach der Erkundung der Geländes beschlossen wir alsbald mit dem ersten Sekt-Kirsch den Urlaub zu eröffnen. Diese nächtliche Feier geschah sehr zum Leidwesen unserer Nachbarn, Steinfurtern, die eigentlich aus Stuttgart hätten sein müssen (wieder einmal ein Insider). Gegen späterer Stunde ergoß´ sich der Jackie-Cola von Jochen erst über Stefans “gute Urlaubshose” und nach etwas “iwwerzwerchem” Gerangel mit mir, “Jochen her uff … her uff … dein Dschäggi … jo mach´ grad weider…”, ergoß sich der selbige bereits nachgefüllte Jackie auf seinen Liege, dummerweise in meinem Zelt…