Ditzum (D) – Summer Jump Festival
Verfaßt von Florian Graus am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Urlaube / Ausflüge
Freitag, 22. August 2003
Der fast letzte Tag unseres Urlaubs. Wir begannen ihn wie immer mit ausgiebigem Frühstück. Hingen den Morgen eigentlich nur vor dem Fernseher rum, schauten M-TV und spielten Brettspiele. Das Wetter war auch nicht so besonders…
Gegen Mittag hieß es “Restevernichten” und alles was sich noch so im Kühlschrank befand mußte weg. Bewegungsunfähig lagen alles sechs von uns danach im Wohnzimmer, wir waren kurz vorm Platzen…
Dann fingen wir so langsam an mal das Haus wieder in Ordnung zu bringen und die Schäden festzustellen: ein von Klaus zerstörter Gartenstuhl und eine von Michael demolierte Duschbrause… Also eigentlich nicht schlecht für eine Woche und sechs Personen.
Am Abend fuhren wir auf das Summer Jump Festival in Leer, vergleichbar mit den bekannten Monkey Jump Festivals, bei denen etliche Kneipen offen haben und zahlreiche Bands spielen. Entweder hatten die Einwohner Leers nicht so die Lust dazu oder es fehlte ihnen das Geld für den Eintritt (€ 8,-) denn es war eigentlich nicht so sehr viel los, trotz der guten Musik.
Wir starteten wieder im “Purzelbaum”, tranken drei Flens und begaben uns dann auf die Suche nach Klaus, der wiederum war auf der Suche nach seiner Bekanntschaft vom Vorabend. -leider vergebens- Beim “Grand Cafe” gabelten wir ihn und seinen Jimmy-Cola wieder auf. Stefan und ich hatten das Glück einen Bitburgerstand zu finden und somit fühlten wir uns beinahe zu Hause. Auch die zuvorkommende Bedienung vom Vorabend stand dort noch rum, so sieht man sich wieder.
Drei Bitburger, einen Barcadi-Cola und einen Hörnerwhiskey (Jägermeister) später bemühten wir uns einen ein wenig angeblasenen (sturzbesoffenen) Klaus in Richtung Auto zu führen. Wieder im Ferienhaus angekommen klärte sich ziemlich schnell, wer für die Toilettenreinigung am nächsten Morgen verantwortlich sein würde. Richtig, KLAUS… Denn er entledigte sich oral seines Mageninhaltes sowohl auf der Toilette als auch in seinem Bett zum Leidwesen des viel zu nüchternen Michaels, der das Zimmer mit ihm (zum letzten Mal?) teilte…