Gerlos (A) – Homerun
Verfaßt von Florian Graus am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Urlaube / Ausflüge
Montag, 18. Dezember 2007
Wie kann wohl ein Tag nach so einer Nacht beginnen? Mit Kopfschmerzen, Dehydration und Gleichgewichtsstörungen. So und nicht anders.
Am Frühstückstisch fällten Eric und ich die Entscheidung lieber doch nicht mehr Skifahren bzw. Snowboarden zu gehen. Wir wollten lieber nochmals den Wellnessbereicht in Anspruch nehmen um wieder zu Kräften zu gelangen. Alex, Chicken, Chris und Marina schlossen sich uns an und so war es auch nicht langweilig.
Leider zeigte sich der Wirt stur und wollte uns den Wunsch die Sauna einzuschalten nicht erfüllen. Nach der letzten heißen Dusche packten wir unsere Sachen und machten uns im großen Pulk auf Richtung Busparkplatz um unser Gepäck zu verstauen. Doch die Busse ließen auf sich warten da der eine ein kleines Problem mit der Servolenkung hatte welches erst behoben werden mußte. Das schafft Vertrauen…
Bei “Luigi (222 Aufrufe)” dinierten wir noch im Lokal bei Pizza und Pasta. So allmählich kehrten dann auch wieder die Lebensgeister zurück. Auch wenn wir uns an Spezi und Apfelsaftschorle hielten.
Gegen 14:00 Uhr fand dann die Abschiedsparty im Freien statt. Es gab Würstchen, Bier, Glühwein und Schnaps. Alles für lau. Uns ereilte die Hiobsbotschaft, daß unser Importbier im Bus erfroren und geplatzt sei. Also besorgte ich mir noch schnell zwei 0,5er Glasmantelgeschosse in der nahegelegenen Tankstelle. Nur um auf Nummer sicher zu gehen.
Gegen 15:00 Uhr bestiegen wir die Busse. Leider war zu der eingefrorenen Toilette, der anfangs defekten Servolenkung nun auch noch die Standheizung ausgefallen. Es war drinnen fast noch kälter als im Freien, jedenfalls konnten wir unseren Atem sehen. Glück im Unglück, es stellte sich heraus, daß unser Bier doch noch unter den Unversehrten weilte. Es war zwar innen fast gefroren aber die Flaschen waren nicht geplatzt wie anfangs verkündet.
Ohne Zwischenfälle verlief dann die Heimfahrt, auch hier kamen wir wieder zügig durch. Nach acht Stunden, gegen 23:00 Uhr, inklusive Pinkelpausen und einer einstündigen Rast bei Ulm-West kamen wir wieder wohlbehalten in Hochdorf an. Nach dem Ausladen des Gepäcks, einer Grobreinigung des Busses verabschiedeten wir uns von unseren Weggefährten. Dann hieß es ab nach Hause in das eigene Bett und mal wieder richtig ausschlafen.