Goldstrand (BG) – From dusk till dawn
Verfaßt von Florian Graus am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Urlaube / Ausflüge
Donnerstag, 18. August 2005
Tja, was will man schreiben… …ein Tag am Strand wie die anderen auch. Allerdings ging es hier sehr gemütlich zu da der Körper auch langsam die Alkoholaufnahme verweigerte. Wir relaxten tagsüber etwas ohne nennenswerte Vorkommnisse. Gegen frühen Abend schaffte ich es die Meute zum Pizza-Essen zu bewegen. Schließlich ließ die Hotelkost einiges zu wünschen übrig. In Strandnähe fanden wir ein kleines Lokal welches einen ordentlichen Eindruck machte. Der magenkranke Jochen war begeistert denn er konnte dem Koch bei der Zubereitung zuschauen. Nach einer leckeren Pizza Mexicana machten wir uns wieder auf zum Hotel.
Nach Duschen und Ausruhen beschlossen wir endlich mal die Zurückgebliebenen anzurufen und ihnen von unseren bisherigen Erlebnissen zu berichten. Uns wurde empfohlen, daß man an den Telefonzellen im Ort am Günstigsten telefonieren könnte. Um dies zu bewerkstelligen muß man sich in einem Supermarkt eine Telefonkarte kaufen. Hier gibt es verschiedene Staffelungen angefangen bei 100 Einheiten für 7,50 Lv. Mir wurde die Ehre zu Teil den ersten Anruf ins Heimatland zu tätigen. Selbst da ich mich kurz faßte waren auf die Schnelle 70 Einheiten im Äther verschwunden. Die anderen versorgten sich sofort mit größeren Karten…
Wir tätigten einen weiteren Abstecher in ein Restaurant um dort die Kochkunst zu testen. Diesmal versuchten wir uns an Pfeffersteaks. Auch die waren geschmacklich und preislich vollends in Ordnung. Für knapp 16 Lv. bekam man ein ordentlichea Stück Fleisch und ein großes Bier zu dem waren circa vier Ober gleichzeitig mit einem beschäftigt.
Wir tingelten nach dem Essen noch durch ein paar Läden beziehungsweise besuchten wir mal noch den nördlicheren Teil von Goldstrand. Da sich dort aber nichts besonders bot folgten wir dem Wunsch von Jochen das Arrogance zu besuchen. Diese war in einem Hotel untergebracht und er hatte verstanden, daß sich das ganze in den oberen Stockwerk abspielen würden. Schließlich waren auf dem Dach ja auch die Skybeamer montiert. Also liefen wir schnurstracks in das Hotel und fuhren mit dem Lift erst nach unten (dort war nur eine Glastür) dann nach ganz oben (da waren nur Zimmer) und wieder nach ganz unten. Dort versuchten wir durch diese Glastür Eintritt zu erhalten wurden aber dezent bestimmend von einem Sicherheitsangestellten wieder in die Lobby verwiesen. Beim Gang im das Hotel fanden wir auch endlich den unübersehbaren Eingang.
Der Eintritt kostete 3 Lv. und das ganze hatte den Charme eine Russischen Diskothek welcher der Mafia gehörte. Bei teurem Importbier und heftiger Musik hielten wir es verständlicher Weise nicht lange aus und zogen nach eine halben Stunde weiter in das bereits bekannte Muppet. Dort beschlossen Klaus und ich die Nacht durch zumachen und am Strand einen Sonnenaufgang mitzuerleben. Als alte Romantiker (-lach-) waren wir dazu verpflichtet. Das Erlebnis war phänomenal. Das Meer war ziemlich ruhig und der Himmel am Horizont wolkenfrei. Gegen 6:20 Uhr Ortszeit erhob sich langsam der glühendrote Planet über dem Schwarzen Meer.