Goldstrand (BG) – Heimflug to hell
Verfaßt von Florian Graus am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Urlaube / Ausflüge
Montag, 22. August 2005
Tja eine Woche besteht auch in Bulgarien leider nur aus sieben Tagen und so kam es, daß unser Heimflug schon wieder anstand. Nach ein paar Stunden Schlaf machten wir uns mal noch auf den Weg durch den Ort um einige vergünstige, gefälschte Waren einzukaufen.
Gegen 12:00 Uhr mußte das Zimmer geräumt sein also gingen wir ans Packen so wie es Männer machen: Koffer auf, alles rein, Koffer zu. Da unser Flughafentransfer erst gegen 13:40 am Hotel eintreffen würde schauten wir ein letztes Mal an der Strandbar vorbei. Für die restlich 20 Lv. welche wir noch einstecken hatten tranken wir noch ein paar Bier und gingen gegen 13:00 Uhr traurig wieder zurück ans Hotel.
Der Busfahrer welcher uns abholte wurde wieder von der Reiseleiterin als der beste Busfahrer der ganzen Firma gepriesen steuerte sein Gefährt sicher von Hotel zu Hotel. Irgendwie war das ein Dejavue-Erlebnis… Die Reiseleiterin stellte uns die selben Sehenswürdigkeiten der Schwarzmeerküste vor wie schon auf der Hinfahrt nur dieses Mal selbstverständlich in anderer Reihenfolge und bei Tag. Als wir endlich am Flughafen waren hieß es warten und Schlangestehen bis wir endlich einchecken durften, dabei konnte man so possierliche Tierchen wie eine Fledermaus an der Decke bewundern. Im Gegensatz dazu war die Paßkontrolle recht unspektakulär auch wenn mal in Betracht zieht, daß ich beim Sicherheitscheck randaliert habe. Irgendwie fiel das Körbchen für die metallischen Gegenstände zu Boden und machten einen Höllenlärm.
Von der Wartehalle ging es auch hier mit dem Bus zum Flieger. Die erste Überraschung war daß das Ding mit Hertha BSC Berlin bedruckt war. Einige hätten sich beinahe geweigert einzusteigen. Mit einer Verspätung von circa 40 Minuten begab sich der Airbus in die Luft. Leider war das Wetter zwischen Bulgarien und Deutschland beinahe durchgehend bewölkt und somit konnte man keine schöne Bilder vom Boden machen.
Langsam aber sicher begann das Bier bei mir mit der Wirkung daß mich das Verlangen beschlich urinieren zu müssen. Just in dem Moment wurden aufgrund von Turbulenzen für circa 15 Minuten die Anschnallzeichen erleuchtet. Nach dieser langen Zeitspanne stürmte selbstverständlich jeder zu den beiden Toiletten. Kurz vor der Tür ertönte wieder die nette Stimme des Kapitäns mit der Aufforderung die Plätze einzunehmen. Egal! Bevor ich im Sitz zerfließe dopse ich lieber etwas durch das Bordklo habe ich mir gedacht. Wieder zurück am Platz fragte mich Jochen wie es denn war bei Turbulenzen auf die Toilette zu gehen und ich entgegnete: “Och Gott, es ging. Ich muß es ja nicht sauber machen…”.
Beinahe Pünktlich landeten wir bei sonnigem Wetter in Frankfurt am Main. Nach der übliche Paßkontrolle gingen wir weiter um unser Gepäck zu besorgen. Klaus war vom Fliegen so begeistert, daß er sich gleich noch einmal in den Sicherheitscheck zum Anschlußflug begab. Knapp 30 Minuten mußten wir auf die Koffer warten bis wir dann endlich von unserem Kumpel Dominik in Empfang genommen wurden.
Das war dann auch das Ende dieser schönen Exkursion in das kapitalistische, ex-kommunistische Bulgarien. Einstimmig stand fest, daß dies garantiert nicht der letzte Urlaub in diesem Land gewesen war… “Smile an wave, boys! Just smile and wave…”