Goldstrand (BG) – Verbrannte Bäuche
Verfaßt von Florian Graus am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Urlaube / Ausflüge
Mittwoch, 17. August 2005
Der Tag danach… Abermals versäumte die Mehrheit das Frühstück und begann den Tag mit dem Brunch. Es stellte sich heraus, daß man besser keinen Radler bestellt da diese hier geschmacklich sehr zu wünschen übrig ließen.
Am Strand entschlossen wir uns dazu einen Schattenplatz zu bevorzugen. Einige hatten sich doch schon etwas Sonnenbrand eingehandelt und hatten vorne rum die Farbe einen Pavian-Gesäßes angenommen. Für günstige 24 Lv. (Liege 6 Lv. und Schirm 6 Lv.) machten wir es uns am Strand gemütlich. Das Volleyball-Spiel entfiel heute ebenfalls und so wurde der Ball zum Wasserball entfremdet. Alles in allem waren wir ziemlich geschlaucht und zu nichts zu gebrauchen.
Somit gestaltete sich auch der abendlich Discotheken-Ausflug etwas spärlicher als sonst. Wie auf jeder anderen Toilette auch mußte man hier pro Nutzung 0,50 Lv. zahlen. Allerdings entschloß ich mich aus zwei Gründen dieses Geld hier zu sparen. Erstens war im Herrenklo alles verpißt, vom Mülleimer bis hin zum Toilettenbürsten-Halter. Zweitens war die Klofrau, eine ältere ziemlich fertige Frau, kräftig am Pennen gewesen. Entschuldigung aber “Nein, ich habe kein schlechtes Gewissen”…
Jochen verließ uns zuerst um sich abzulegen, gefolgt wurde er wenig später von Stefan. Während wir Zurückgebliebenen, Klaus und ich, noch das ein oder andere Bierchen tranken und mit den Bedienungen flirteten. So gegen 3:00 Uhr war dann auch unsere Zeit gekommen und wir machten uns auf den steilen Weg ins Hotel. Fünf Minuten nachdem ich mich in meinem Zimmer bereit oben-ohne bewegte klopfte es an der Tür. Klaus stand mit Entsetzen im Gesicht davor und sagte daß der liebe Stefan nicht auf dem Zimmer sei. Wohlgemerkt war er bereit eine Stunde vor uns gegangen. Wir machten uns also wieder auf den Weg ins Tal, schließlich weiß man ja nie wer in einem solchen fremden Ort nachts noch unterwegs ist…
In einem der 24-Stunden Supermärkte deckten wir uns mit zwei Flaschen Becks für den Notfall ein. Der Notfall bestand darin, daß man hätte Durst bekommen können. Dieser trat auch etwa fünf Schritte vom Supermarkt entfernt ein. Also gönnten wir uns die Verschnaufpause, setzten uns an die Straße und genossen das Bier. Plötzlich kam mutterseelenallein ein Stefan des Weges daher. Ohne näher ins Detail zu gehen, von da an hieß er für den Rest des Urlaubes nur noch “Private Dancer”…