Mayrhofen (A) – Von blauen und roten Pisten

Verfaßt von am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Urlaube / Ausflüge

Mittwoch, 07. Januar 2004

Nach dem Aufstehen und Frühstücken ging es im Stechschritt wieder in Richtung Gondelbahn, diesmal früher und siehe da wir mußten nicht lange anstehen. Zum Glück erwischte ich eine Gondel eher und kam somit nicht in den Genuß von “Steamcrackers” transpirativen Ausdünstungen bei denen die Gondelscheiben beschlugen. Der Mann könnte in der Sahara als wandelnde Oase rumlaufen, neben und hinter ihm würden die Blumen sprießen und die Sträucher blühen.
Wieder oben angekommen beschäftigte sich der “Lady-Checker” mit “Steamcrackers” zweiten Gehversuchen, welche schon langsam Form annahmen. Während “Hammer”, “Hart” und “Bruce” an anderer Stelle die Pisten unsicher machten. Leider war das Wetter etwas bescheiden und somit war auch der Schnee Scheiße. Irgendwie hielten es die Jungs und Mädels vom Pistendienst nicht für nötig ein bißchen die Schneeraupen zu bewegen.
Nach den ersten paar kleine Weizenbier sah man das aber nicht mehr so streng, wir gingen zum Essen und “Steamcracker” später zu seiner ersten Fahrstunde… äh, Skistunde. Ab diesem Zeitpunkt fing es an auszureisen und die Sonne brach durch, könnte also an dem Wasserdampf von “Steamcracker” gelegen haben… Aber das ist nur eine Vermutung.
Wie üblich, “auf und nieder, immer wieder” was das Skifahren betrifft und Jägermeister aufdrehen, reinschütten, zudrehen. In diesem Trott verbrachten wir unseren Nachmittag, ich fuhr mit “Ladychecker” die einfachen roten und “Hammer” fuhr mit “Hart” die einfachen blutroten und gruftschwarzen.
Gegen 15:30 Uhr bewegten wir uns mit Hilfe der Gondel wieder ab in Tal um wieder in der Eis-(Bär)-Bar einzufallen. Üble Sache das, so manch einer meinte er müsse mal “richtig Weggehen” und vergaß darüber sogar das Abendessen, sehr zur Erheiterung der restlichen Gesellschaft.
Wir versuchten uns im Anschluß noch einmal in der “Abfeierbuden” der Gegend und stießen auf eine “Schlüsselalm”… -Fatal- Die Stimmung war nüchterner als wir als “Hart” im Tausch gegen einen 5,- €-Schein ein mickriges Fläschchen nachgemachtes Smirnoff bekam. Und als “Bruce” für 4,- € ein warmes Bitburger in den Händen hielt dachte er überhaupt nicht mehr vegetarisch…
Auch die Disco mit den Gogo-Tänzerinnen konnte dieses Elend nicht mehr verbessern. Zumal es sich in dieser Disco nur um leere Gogo-Tänzerinen-Käfige handelte; ohne Inhalt!


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