Silvester in Hochdorf 2004

Verfaßt von am 1. Januar 2009, kategorisiert unter Partys 2004

Freitag, 31. Dezember 2004

Der Abend startete recht gemütlich bei einem reichhaltigen Buffet und etwas Chardonnay im Restaurant von Jochens Eltern. Wie immer wurden sämtliche Köstlichkeiten aufgeboten.
Gegen 22:30 Uhr saßen wir im Auto und fuhren zu unserem Kumpel Markus nach Hochdorf. Am Vorabend, Carolins Geburtstag, wurden wir eingeladen mit Kirsten, Patrick, Markus und Carolin das neue Jahr zu beginnen. Nach einer kleinen Weinprobe (“Do fehld noch Schweffel…”) und der schmerzlichen Feststellung, daß die letzte Flasche Ramazzotti ausgetrunken war standen wir pünktlich um 0:00 Uhr auf der Straße. Mit Raketen, Böllern und einer nicht registrierten Schreckschußpistole läuteten wir lautstark das neue Jahr ein.
Im Anschluß fanden wir uns wieder in Markus’ Keller ein so manch ein Herr und so manch eine Dame schwangen zu dieser frühen Stunde noch das Tanzbein.
Da wir die Freude über diesen geglückten Jahresumschwung noch mit anderen Teilen wollten zogen wir natürlich noch durch den Ort. Erster Halt war die Klause, die Bar des Hochdorfer Musikvereines. Von dort aus ging es zur Arche Noah, einer gemütlichen Kneipe an der Hauptstraße. Hier ließen Markus und ich Carolin und Jochen zurück um noch andere daheimfeiernde Hochdorfer zu besuchen. So landeten wir, ich kenne mich da ja nicht so aus, bei Barcadi-Cola in einem gediegenen Party-Keller. Da die anderen uns wahrscheinlich schon vermißten begaben wir uns wieder auf den Rückweg zur Arche Noah. Natürlich nicht ohne immer wieder ein paar Böller und Luftheuler abzufeuern.
Da manche von uns schon etwas bettschwer waren begaben wir uns von dort aus auf den Rückweg zu Markus’ Haus. Das Vernehmen von lautstarker Musik morgens um 6:00 Uhr führte und zu dem Entschluß eben diese Quelle aufzusuchen. So standen wir zur Frühstückszeit in irgendeinem Wohnzimmer von irgendwelchen Menschen, deren Eltern höchstwahrscheinlich vereist waren. Oder diejenigen waren schon so bedient über die Party ihrer Kids, daß sie letarg im Bett lagen. Nach einem letzten Verabschiedungs-Pils fanden wir endlich, es war ja schon 7:00 Uhr, den Weg zu Markus’ Haus und traten den Heimweg an.
Aber um diesem Jahresanfang noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen zertrümmerte Carolin bei dem Schließen des Kofferraumes ihres SLKs die Heckscheibe. Wahrscheinlich stand diese unter Spannung oder war von einer davor daraufgefallenen Rakete schon angeschlagen gewesen. Nach dem sicheren Unterbringen des Fahrzeuges in der Maschinenhalle von Franz und einer Heimfahrt bei welcher Fahrer und Beifahrer Mühe hatten die Augen offen zu halten landete ich um 7:45 Uhr in meinem gemütlichen Bettchen…
Das wird ein Jahr!

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